Vitamin-B12-Mangel wirkt sich auf über 100 Stoffwechselvorgänge aus

Vitamin-B12-Mangel

Mangel an Vitamin B12: überraschend weit verbreitet

Eine unzureichened Zufuhr von Vitamin-B12 macht sich erst bemerkbar, wenn die körpereigenen Reserven aufgebraucht und die negativen Symptome aufgetreten sind. Dem ist eine möglicherweise jahrelange Unterversorgung voraus gegangen.

Vitamin B12 ist wichtig für den Energiestoffwechsel, das Nerversystem, das Immunsystem, die Zellteilung und für eine normale psychische Funktion. Ebenso ist es neben Eisen für die Bildung der roten Blutkörperchen verantwortlich.

Ein Mangel kann zu einer Vielzahl an Beschwerden führen. Mentale Beeinträchtigungen wie Konzentrationsschwäche, Schlaf- und Gedächtnisstörungen, Nervosität, Reizbarkeit bis hin zu Depression sind die Folge. Weitere Auswirkungen sind eine verminderte Leistungsfähigkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Schwindel. Äußerlich sichtbare Anzeichen sind bisweilen Haarausfall und eingerissene Mundwinkel (Mundwinkelrhagaden).

Verstärkt wird dieser Mangel oftmals durch eine verminderte – manchmal altersbedingte – Aufnahmefähigkeit über ein Ungeleichgewicht des Magen-Darm-Traktes. Als Risikogruppe gelten vor allem: ältere Menschen, Raucher, Alkoholiker, Schwangere, Stillende, Säuglinge und Menschen mit spezifischen Ernährungsweisen (Diäten, Übergewichtige, chronisch Kranke, Veganer, etc.).

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