Vitamin-D-Mangel ist häufig für einen Abbau der Knochensubstanz verantwortlich

Knochen und Osteoporose

Wenn Knochen brüchig werden

Vitamin D ist sicherlich einer der wichtigsten Mikronährstoffe für das Wachstum und den Erhalt gesunder Knochen. In ausreichender Menge eingenommen sorgt Vitamin D für eine optimale Aufnahme und Verwertung von den wichtigen Knochenbausteinen Calcium und Phosphor. Ab dem 40 Lebensjahr beginnt sich der Knochenstoffwechsel zu verändern. In der Folge kann Osteoporose entstehen.

Dadurch werden die Knochen poröser und brechen leichter. Außerdem kann es zu schmerzhaften Veränderungen des Skelettes kommen. Neben genetischen Faktoren sind für Osteoporose auch die Einnahme von bestimmten Medikamenten, Alkoholkonsum und Rauchen sowie der regelmäßige Verzehr stark phosphathaltiger Lebensmittel wichtige Risikofaktoren. Frauen nach der Menopause sind aus Östrogenmangel besonders gefährdet: Schätzungen zufolge werden 54 % der 50-jährigen Frauen im Verlauf ihres restlichen Lebens eine osteoporotische Fraktur erleiden und haben damit ein fast doppelt so hohes Risiko zu tragen wie Männer. 

Wurde bis vor kurzem Calcium als der entscheidende Faktor angesehen, um Osteoporose vorzubeugen, geht man heute vermehrt davon aus, dass Calcium alleine keineswegs ausreicht. Es ist vielmehr eine ganze Reihe von Mikronährstoffen, die dazu in ausreichender Menge vorhanden sein müssen. Dazu gehören neben Vitamin D beispielsweise auch Vitamin C, Vitamin K2, Mangan, Zink, Magnesium, Phosphor, sowie Proteine (Anminosäuren).

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