Eisenmangel macht müde undunkonzentriert

Eisenmangel

Eisenmangel macht müde

Eisenmangel gehört zu den verbreitetsten Unterversorgungen in unserer Gesellschaft: Etwa 2 Milliarden Menschen weltweit, darunter überdurchschnittlich viele Frauen, nehmen zu wenig Eisen zu sich.

Eisen ist essenziell für die Bildung der roten Blutkörperchen und damit für den Sauerstofftransport in unserem Körper, was unsere Lebensgrundlage bildet. Ein Eisenmangel hat eine Reihe von wesentlichen Beeinträchtigungen unserer Lebensqualität zur Folge: Leistungsabfall, Tagesmüdigkeit, Frieren, Blässe, beschleunigte Atmung etc. Weiterhin spielt Eisen eine wichtige Rolle für die Erhaltung des Immunsystems und bei der Entwicklung der Denkfähigkeit von Kindern.

Diese Vielzahl an Symptomen macht es oft schwierig, einen Eisenmangel zu erkennen. Es empfiehlt sich daher eine Kontrolle über Laboranalysen und eine gezielte Nährstoffversorgung mit Eisen. Daneben sind auch Kupfer und die Vitamine A, B2, B12 und C für den Stoffwechsel von Eisen notwendig.

Insbesondere Vegetarier und Veganer laufen Gefahr, mit rein pflanzlicher Nahrung zu wenig verwertbares Eisen aufzunehmen. Schwangere und stillende Frauen sowie Kinder in den Wachstumsphasen haben generell einen erhöhten Bedarf, der möglicherweise nicht mehr über die normale Ernährung ausgeglichen werden kann, sondern nur durch gezielte Supplementation gedeckt werden kann.